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von Käthe Böttcher 28. März 2026
Ja, wie stehen wir im Leben? Fühlt es sich stabil an? Sind wir wackelig, luftig unterwegs? Fühlen wir uns verwurzelt? Was bräuchte es, dass wir uns sicher und gehalten fühlen? Bleibt es immer gleich? Was brauchst du? Sind es äußere Dinge, wie ein Heim, eine Familie, soziale Kontakte, Essen...? Ist es eher Routine, eine sichere Arbeitsstelle mit Struktur? Können wir uns auch sicher und getragen fühlen, wenn manche dieser Dinge nicht erfüllt sind? Möglicherweise ist es für jeden etwas anderes. Was können wir dazu tun, um uns unsere Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Stabilität zu erfüllen? Wie können wir in uns ruhen, uns verwurzelt fühlen? Im Leben sein? Mir hilft, atmen, in den Körper gehen, Yoga, Sport, in meinem Garten werkeln, Musik machen, allein oder mit anderen. Kochen und lecker essen. Mir bewusst machen: ich bin jetzt hier. Und es ist ein Geschenk, wenn wir Menschen um uns haben, die manchmal einfach da sind. Sind wir jemand, bei dem sich eine andere Person sicher und geborgen fühlen kann? Präsenz mit dem Gegenüber. Das ist ein Geschenk. Für beide.
von Käthe Böttcher 14. Dezember 2025
Jede Blüte will zur Frucht. Hab ich mal gelesen. An was erinnern wir uns gerne? An die schönen, leichten Dinge und Ereignisse, die uns in unserem Leben begegnet sind? Oder auch an die eher unangenehmen, schweren Zeiten? Vielleicht, weil uns diese mehr zu uns selbst gebracht haben? Was mir immer mehr bewusst wird: Wir nehmen oft unser Leben selbstverständlich. Planen, werkeln, beschäftigen uns mit allen möglichen Dingen. Und auf einmal gibt es einen Cut. Ein Stoppschild. Unerwartet vielleicht. Vielleicht betrifft es uns selbst. Vielleicht verlässt uns jemand in unserem Umfeld. Vielleicht nur eine Trennung. Vielleicht aber auch der Tod eines Menschen. Halten wir dann inne? Fragen wir uns, um was es denn eigentlich wirklich geht? Akzeptieren wir und WISSEN wir, dass es nach Same, Austreiben, Blüte, Frucht auch wieder zu Ende geht auf dieser Welt mit diesem unserem Körperlein? Leben wir danach anders oder schieben wir den Schmerz, die Einsicht irgendwo ganz tief in unser Unbewusstes? Ja sich nicht damit beschäftigen...? Und ich komme immer wieder auf diesen Satz: Wir haben genau JETZT. Diesen Moment. Wenn wir da hin spüren... was fühle ich dann? Was spüre ich? Werde ich weit oder eng? Ich wünsche uns allen ein gesegnetes Innehalten. Immer wieder. Gerade jetzt.
von Käthe Böttcher 19. November 2025
Ist dir manchmal langweilig? Wie fühlt sich das an? Unbehaglich? Unruhig? Wirst du zappelig? Greifst du zu deinem Mobilgerät? ... Was bedeutet eigentlich Langeweile? Lange- Weile... Eigentlich ein super Wort, findest du nicht? Lange, das hört sich nach viel Zeit an. Weile- bei mir kommt ´entschleunigt´ an. In unserer Zeit, wo viel immerzu schnell gehen ´muss´, wo alles mögliche innerhalb einer gewissen Zeitspanne erledigt werden soll... ist da auf einmal dieser Raum, der lang und weilig ist. Lädt uns ein, zu verweilen, eben diesen Raum zu spüren, fühlen.... was mag da kommen, sich zeigen? Angenehmes? Unangenehmes? Vielleicht ein neuer Impuls, eine Idee... Vielleicht kommen wir durch das Aushalten dieser Langeweile mehr zu uns. Wenn wir uns nicht ablenken. Von den neuesten Nachrichten, dem supercoolen Spiel, der nächsten Folge unserer Lieblingsserie... Was bedeutet Langeweile für dich? ...
von Käthe Böttcher 26. Oktober 2025
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von Käthe Böttcher 21. September 2025
Was spiegelt das Leben dir? Hast du den Eindruck, dass ´draußen´ Dinge passieren? Regt dich so manches auf? Fühlst du dich als Opfer? Was triggert dich immer wieder oder auch nur einmal? Kennst du das, dass dich starke Emotionen durchrütteln, völlig wie besetzen? Die möglicherweise - von weitem betrachtet- nicht wirklich in Relation zu einem Geschehen passen? Da kann es sein, dass ein Thema aus frühester Kindheit sich meldet. Welches wir vielleicht verdrängt haben, damals nicht aushalten oder damit umgehen konnten. Weil unsere Sicherheit oder unser Zugehörigkeitsgefühl bedroht waren... Wir erleben Dinge und bringen sie nicht mit uns in Zusammenhang. Das ist eine Schutzreaktion unseres Organismus. Das gibt uns dann, auch heute noch, ein Gefühl von Sicherheit, von Kontrolle. Wenn die Welt um uns herum chaotisch, nicht kontrollierbar erscheint. Wenn wir es wagen, genauer zu schauen, zu spüren, ... dann kann es passieren, dass wir mit sehr starken Emotionen konfrontiert werden. Schaffen wir das, diese auszuhalten? Zu Durchfühlen? Und uns möglicherweise einzugestehen, dass wir - alles- in uns tragen? Wenn mir so etwas begegnet, ich es wahrnehmen und ich zulassen kann, werde ich meist ein wenig demütiger. Bewerte ein bisschen weniger, beurteile etwas weniger negativ. Und, ich weiß, ich brauche es ja nicht auszuleben. Aber es bringt mich dem Gegenüber näher. Ich wünsche Dir und mir Gutes und Heilsames...
von Käthe Böttcher 15. September 2025
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von Käthe Böttcher 13. September 2025
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von Käthe Böttcher 12. September 2025
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von Käthe Böttcher 10. September 2025
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von Käthe Böttcher 9. September 2025
Kannst du es aushalten, dass `nichts` ist? Nichts passiert? Nichts los ist? Oder gehst du, wie es mir oft geht, auf die sozialen Medien, schaust nach likes, scrollst, verlierst dich in etwas dort?..... Und ist Nichts wirklich Nichts? Oder fühlst du dich dann unwohl, kommen unerwünschte Gedanken, zwickt es irgendwo in deinem Körper, meldet sich ein schlechtes Gewissen, etwas sinnvolles tun zu müssen....? Würdest du deinen Tag mit ´etwas´ füllen wollen? Worauf wartest du in diesem Moment? Dass dieses Nichts weggeht? Etwas Wundervolles passiert? Was wäre, wenn du genau da hinein spürst? Was genau macht dieses Unwohlsein? Wo sitzt es? Wo führte es dich hin, wenn du dem nachgehst? Hattest du das schon öfter? Wie könnten wir damit umgehen? Was macht es so schwer aushaltbar? ... Was genau erwarten wir vom Leben? Können wir das Nichts manchmal einfach nur so annehmen?
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